Verschwörungsfragen

Verschwörungsfragen

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00:00:04: Herzlich willkommen beim Podcast Verschwörungsfragen.

00:00:08: Der Podcast des Beauftragten gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben der Landesregierung Baden-Württemberg.

00:00:18: Guten Morgen, liebe Hörerinnen von Verschwörungstragen!

00:00:22: Mein Name ist Michael Blume und ich bin ein Beauftrakter in Baden Württmberg.

00:00:26: Ich bin aber nicht der einzige beauftragte Wesen, das sich entwickelt.

00:00:31: Und heute haben wir etwas ganz Spannendes zum Thema, nämlich einen badisch-württembergischen Dialog.

00:00:37: Ich habe ein Kollegen da, der was ganz Wichtiges macht als Beauftragter.

00:00:42: Alexander Schwarz ist der Opferbeauftragte von Baden-Württemberg.

00:00:48: Herzlich willkommen, Alexander Schwarz!

00:00:51: Die Bitte sich kurz vorzustellen und zu sagen, was ist denn ein Opferbeeuftrakter?

00:00:57: Und ich fange gleich an mit einem herzlichen Dankeschön für die Einladung an Sie, Herr Blumel.

00:01:02: Ja, ich bin Opferbeauftragter seit jetzt fast fünf Jahren.

00:01:05: in Baden-Württemberg war zuvor fast vierzig Jahre in der Baden Württembergsjustiz die meiste Zeit als Staatsanwalt und habe dann natürlich schon im Beruf auch mit Opfern von Verbrechen zu tun gehabt allerdings aus der neutralen Sicht eines Staatsanwalts.

00:01:23: Als ich dann angerufen wurde vor knapp fünf Jahren ob ich dieses Amt übernehmen will, habe ich nach kurzer Bedenkfrist sofort gerne zugesagt und bin es gerne geworden.

00:01:37: Was sich da tut heisst?

00:01:38: Ich bin zuständig für die Betreuung von Opfern von schweren Straftaten also nicht von allen Straftatten wenn wir auch Ansprechpartner sind sondern in erster Linie ist mein Aufgabenbereich der dass ich dann tätig werde, wobei ich immer dazusagen muss.

00:01:54: Ich bin da nicht alleine sondern habe eine wunderbare Geschäftsstelle aus sechs Personen nämlich zwei Juristen und zwei Psychologische Psychotherapeutinnen und zwei Verwaltungsmitarbeiterinnen die dann tätig werden wenn etwas Großes und damit auch immer etwas Schreckliches passiert ist.

00:02:15: Nämlich bei Terroranschlägen oder Armo-Kläufen Oder so ist es definiert bei sonstigen Großschadenserreignissen mit nicht ausschließbar strafrechtlichem Hintergrund.

00:02:26: So ist das definiert, also zum Beispiel ganz schwere Verkehrsunfälle, Flugzeugeabstürze und sonstige Katastrophen.

00:02:33: Nicht Naturkatastrophe muss ich dazu sagen.

00:02:36: Das haben die Rheinland-Pfälzischen Kollegen

00:02:38: z.B.,

00:02:40: die dann nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal extrem... beschäftigt waren.

00:02:47: Das würde bei uns die Innenverwaltung

00:02:49: machen.".

00:02:50: Also das heißt, wenn so ein Großschadenseignis passiert dann werden ihr Team und sie werden quasi informiert und gehen dann vor Ort und helfen den Menschen.

00:03:01: wie kann man sich das vorstellen?

00:03:02: Ansprechpersonen, Visitenkarten, Gespräch anbieten...

00:03:07: Das hat sich bei uns gut eingespielt.

00:03:09: Wir haben etwa eineinhalb Jahre nachdem dieses Amt eingerichtet wurde, nämlich im Bezember einundzwanzig dem Kabinett vorgelegt und vom Kabinet auch gebildet einen Handlungskonzept für diese Fälle.

00:03:23: das hat sich dann leider sehr schnell bewähren müssen.

00:03:26: Nämlich schon einigen Monate später in Januar zwanzig hatten wir den ersten sogenannten Ereignisfall wenn in dieser Fälle Eregnisfälle an der Universität Heidelberg wo ein Student einen Hörsaal betrat und ohne äußeren Anlass einem völlig unbekannten Mitstudentin getötet hat, mit einer Schusswaffe anschließend sich selbst gerichtet hat.

00:03:54: Da haben wir das Handlungskonzept zum ersten Mal anwenden können.

00:03:57: Das Handlungkonzept bedeutet wenn wir von so einem Ereignisfall erfahren entscheiden ob es ein eigenes Fall ist in unserem Sinne der Abteilungsleiter, der Strafrechtsabteilung des Justizministeriums im Benehmen mit uns und wir werden dann sofort tätig.

00:04:17: Das heißt, wir rufen nach diesem Handlungskonzept eine sogenannte Koordinierungsgruppe ein die in der Regel sich spätestens am nächsten Werktag zusammen trifft immer virtuell zunächst mit allen beteiligten Akteuren sagen das jetzt mal im weitesten Sinne Je nach Fall dazugehören, das sind immer Polizei und Staatsanwaltschaft.

00:04:42: Immer die sogenannte Blaulichtfamilie also die Rettungsdienste, die da vor Ort waren bisher auch immer der weiße Ring als größte Opferhilfe-Einrichtung.

00:04:52: Und je nachdem die betroffene Kommune in Heidelberg was ich bereits erwähnt habe war natürlich das Rektorat der Universität beteiligt weil die unestätig betroffen Und mit denen erörtern wir dann vom ersten Tag anschauen, was zu tun ist.

00:05:08: Vor allem koordinieren wir die Hilfeleistungen.

00:05:14: Wenn Sie interessiert sind, kann ich ganz kurz zurückgehen auf die Geschichte der Opferbeauftragten des Bundesunderländer wie sie entstanden sind.

00:05:21: Das erklärt nämlich einiges.

00:05:24: Ja

00:05:24: weil ich glaube die meisten verstehen jetzt schon das es ja genau was man sich immer gewünscht hat Wenn etwas ganz Schlimmes passiert, was alle Institutionen überfordert, dass dann auch jemand kommt.

00:05:34: Jetzt verstehe ich so es gibt natürlich erst mal die Notfallversorgung.

00:05:38: ja natürlich Polizei kommt rein Rettungskräfte vielleicht auch Notfallseesorge aber dann nicht alleine zu sein Nicht quasi fallen gelassen zu werden.

00:05:48: Ja und da stellt sich schon die Frage wie kam's eigentlich dazu?

00:05:50: Dass man gesagt hat naja das macht halt nicht irgendjemand sondern dafür brauchen wir beauftragte.

00:05:55: Wie hat sich das entwickelt?

00:05:56: Also, ganz Punkt war der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember.

00:06:04: Die meisten werden sich leider gut erinnern können wo ein Lkw von einem islamistisch motivierten Atemtäter vorsätzlich in den Weihnachtsmarkt gesteuert wurde mit einigen Toten und Dutzenden oder ich glaube über achtzig verletzten Personen hunderten von traumatisierten Menschen, die das alles miterleben mussten.

00:06:30: Damals lief es zunächst in der unmittelbaren Hilfe nach der Tat sowohl in der körperlichen Hilfe also Notfallversorgung jetzt für die Verletzten aber auch in der psychotherapeutischen Erstversorgungen in der Notfallseelsorge drunter und rüber.

00:06:49: Die damalige Bundeskanzlerin Merkel hat deswegen den früheren Rheinland-Pfälzischen Ministerpräsidenten Beck zum Opferbeauftragten für dieses eine Geschehen, für diese eine Tatbestimmte.

00:07:00: Er hat nach einigen Monaten einen großen Abschlussbericht gemacht und hat darin empfohlen dass eben Beauftragter, der Opfer beauftragte im Bund und bei den Ländern eingerichtet werden die für solche Großereignisse die Koordinierungsarbeit übernehmen.

00:07:16: Immer wieder zu betonen, wir koordinieren die Hilfe.

00:07:18: Wir helfen nicht unmittelbar selbst das können wir und dürfen gar nicht.

00:07:22: aber wir koordinieren Und das ist das allerwichtigste damit zunächst auch alle Betroffenen wissen an wen sie sich wenden können auf der einen Seite Aber auch umgekehrt sind nicht überfrachtet werden mit Hilfsangeboten von mehreren Seiten gleichzeitig.

00:07:37: Ja genau weil es ist ja auch in dem moment will man ja nicht noch auch Entscheidungen quasi treffen.

00:07:43: Jetzt waren Sie vorher leitender Oberstandsanwalte.

00:07:47: hilft das oder ist es sozusagen ein starker Perspektivwechsel, dass man jetzt quasi nicht mehr erst mal aufklärt was vorgefallen ist sondern die Opfer in den Blick nimmt?

00:07:57: In Wirklichkeit ist es das nicht.

00:07:59: Natürlich ist es eine völlig andere Tätigkeit.

00:08:02: Ich war die meiste Zeit meines Berufslebens Staatsanwalt.

00:08:06: ich war zum Teil auch Richter oder auch Beamter in der Justizverwaltung aber ich habe natürlich immer auch mit Opfern zu tun gehabt.

00:08:17: Ich habe selbst drei Jahre lang Ende der Ninzehundneinzigerjahre sämtliche Kapitaldelikte im Stadtkreis Karlsruhe bearbeitet und hab damit natürlich auch mit Angehörigen von Mord- und Tortschlagsopfern unmittelbar zu tun geabten, das war mir damals auch schon ein Anliegen mit denen zu sprechen aber auch wenn man es runterzumt auf die vielfältigen Bereiche von Betroffenen, von Straftaten und Opfer.

00:08:45: Auch die Opfer eines Diebstahls, eines Raubes oder eines Einwurftiebstahl sind betroffene, die unter Umständen schwer darunter leiden.

00:08:56: Habe ich bemerkt in meinen fast vierzig Jahren bei der Justiz dass sich da einiges entwickelt hat.

00:09:02: Als ich angefangen habe Anfang der achtziger Jahre waren Opfer In der Regel die wichtigsten Zeugen in einem Strafverfahren, aber die Opferperspektive wurde zumindest vom Gesetzgeber nicht so gesehen.

00:09:16: Das hat sich gewaltig geändert in der Zeit die Zeit her vergangen

00:09:19: ist.

00:09:21: Ja ich meine das leuchtet ein dass man dann nämlich eigentlich früher sozusagen vielleicht eher auf die Verurteilung von Täter geschaut hat.

00:09:29: Aber sozusagen das war ja auch etwas was viele Leute ja ein bisschen des Gefühl hatten Dass man da nicht gesehen wird.

00:09:37: Ich habe selber, ich hatte es hierher schon in Jörg Müller auch im Podcast gehabt aus Karlsruhe zum Beispiel, auch dir Frauen gemacht das als Betroffener von digitaler Gewalt gegen meine Familie und gegen mich dass man da auch manchmal so das Gefühl hat ja man ist dann ein Stück weit alleine Und man tut doch alles und da darf man sich auch nicht so richtig verteidigen.

00:09:56: und Dass das ganz wichtig ist, dass man dann Ansprechpersonen hat Beratungsstellen, Hate Aid beispielsweise.

00:10:02: Ich kann mir aber vorstellen, dass das auch auf Leute zutrifft.

00:10:05: Man sieht da fährt ein Lastwagen Menschen um und kriegt die Bilder nicht mehr aus dem Kopf.

00:10:10: Das ist ja tatsächlich etwas ... wo es dann vielleicht auch ganz falsch ist gar keine Hilfe anzunehmen.

00:10:17: Das macht was mit den Leuten.

00:10:19: Und das war das, was Volker Beck entdeckt hatte damals?

00:10:21: Ist das so?

00:10:22: gesagt hat, es braucht solche Strukturen nicht ad hoc sondern dauerhaft, dass man professionell reagieren kann?

00:10:28: Also das ist ja auch ... Mit der Einrichtung des Amtes, in Bad Württemberg gibt es das Amt des Opferbeauftragten jetzt seit sechs Jahren.

00:10:37: Seit Mai, zwanzig, ich selbst habe es ein Jahr später dann übernommen von meinem Vorgänger ist es einfach dass die Hilfsarbeit strukturiert organisiert den Betroffenen angeboten werden kann.

00:10:53: Oberster Grundsatz ist dabei auch, wir drängen uns nicht auf.

00:10:57: Die Betroffenen entscheiden bitte selbst.

00:10:59: es gibt Personen die sagen ich brauche keine Hilfe und es gibt andere die brauchen von Anfang an eine sehr intensive Betreuung und Hilfe.

00:11:08: beides erfüllen wir und in dem Zusammenhang ist es immer auch ganz wichtig zu sagen gerade wenn man an die psychotraumatologischen Folgen von solchen Taten denkt die oftmals erst nach Jahren wieder auftauchen.

00:11:24: Unser Angebot an alle Betroffenen von solchen Taten gilt unbegrenzt Es gibt keine Verjährung, es gibt keine Verfristung.

00:11:32: Das heißt wenn jemand sagt ich brauche jetzt keine Hilfe Ich glaube damit fertig zu werden Aber plötzlich nach zwei drei Jahren aufgrund irgendeines anderen Ereignisses kommt die Person wieder in diese Situation und braucht dann Hilfe Kann sie sich jederzeit an uns wenden und wir werden auch dann ein Hilfsangebot unterbreiten können.

00:11:51: Das

00:11:51: finde ich super, weil also das ist etwas... Ich hatte im Mirag geleitet wo wir jesidische Frauen und Kinder evakuiert haben und da war es so dass viele am Anfang gar keine Hilfe annehmen wollten sondern erst mal in Überlebensmodus waren.

00:12:06: aber manchmal kommen Sachen nach Jahren hoch und überhaupt zu wissen dass jemand da ist, der einem helfen würde kann dann schon ganz entscheidend sein.

00:12:16: Das heißt die Arbeit erfordert eigentlich auch so das richtige Verhältnis aus Nähe und Distanz.

00:12:21: also man muss quasi sagen wir sind da, man kann mit uns sprechen aber wir drängen uns nicht auf und wir machen euch als Betroffen auch nicht zu opfern sondern sind dann da wenn ihr uns braucht.

00:12:31: es habe ich das richtig verstanden?

00:12:33: Genau richtig!

00:12:35: Da muss sich jetzt noch ein Unterschied zur meiner früheren Tätigkeit als Staatsanwalt darstellen ist natürlich auch fast verpflichtet, einen Zaffer halt zunächst mal objektiv zu betrachten.

00:12:47: Seine Aufgabe ist es eine Straftat aufzuklären und dann nach seinem juristischen Sachverstand auch zu entscheiden.

00:12:57: Gleichwohl ... Ist da Staatsanwalt ja keine Maschine?

00:13:02: Es macht einem Betroffen nicht.

00:13:03: Ich hab damals schon wenn Personen das wollten jetzt gerade bei Tötungsdelikten Angehörigen, ein Gespräch angeboten.

00:13:12: Aber es fand in anderer Weise statt als das was jetzt stattfindet.

00:13:18: Ich und da hat mein Denken sich auch etwas verändert von dem objektiven Betrachter- und Entscheidern im juristischer Hinsicht Jetzt tatsächlich zu einem Lobbyisten für die Betroffenen und Opfer und Angehöregen Und ich bin da auch emotionalerweise anders verstrickt als ich es früher war.

00:13:39: Also mir gelang die Distanz früher, die notwendig war in meinen frühen Beruf.

00:13:44: aber jetzt halte ich's auch für wichtig dass ich mit den Betroffenen tatsächlich auch einen engen persönlichen Kontakt aufbaue und das haben wir auch.

00:13:56: Wir haben zum Teil nach Jahren noch persönlich Kontakt zu den Hauptbetroffenen von diesen Taten um die wir uns gekümmert haben.

00:14:06: Das finde ich richtig gut.

00:14:08: Also in meiner Arbeit erlebe ich das auch oft, dass manche Menschen einfach dankbar sind wenn der Staat nicht kalt ist sondern durch Menschen präsent ist, durch Zuwendung präsente ist und Ich weiß nicht wie sie das erleben.

00:14:21: Ich habe auch das Gefühl, dass gerade auch wir Männer lernen sollten über Gefühle zu sprechen.

00:14:28: also ich sage das auch ganz offen.

00:14:29: auch bei mir war es zum Beispiel so dass Jahre nach dem Einsatz im Irak als sich Damals Bilder gesehen hab aus Amsterdam, wo so Ausschreitungen gab sind auch bei mir Erinnerung aufgestiegen mit denen ich mich auseinandersetzen musste.

00:14:41: Sorgen, Ängste aufgestigen und ich denke früher hätte man sowas einfach weggedrückt.

00:14:47: aber es ist unter Umständen einfach gut drüber zu sprechen.

00:14:51: wir sind eben alle keine Maschinen oder?

00:14:54: Es ist wichtig und ich als vor allem für wichtig, dass Betroffene merken es ist jemand da der ihn zuhört.

00:15:00: Jetzt muss ich wieder darauf zurückkommen.

00:15:01: das kann ich ja allein gar nicht leisten!

00:15:04: Ich bin ja ehrenamtlich tätig insbesondere meine Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsstelle.

00:15:10: wir sind ja diversifiziert in unserer Kompetenz zwei Juristen, zwei Psychologische Psychotherapeutinnen, zwei Verwaltungsfachleute.

00:15:20: Wir können in dieser Bandbreite auch den Leuten tatsächlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

00:15:25: Und gerade die psychologische Nachbetreuung von Betroffenen – ich rede jetzt immer vor allem von Hauptbetroffenen, aber auch von denen, die vielleicht nur mittelbar betroffen sind, die mit ansehen mussten wie letztes Jahr ein Mannheimgeschehen, ein Auto mit fast neunzig Stundenkilometern gezielt auf Menschen zu fährt und die umfährt mit zwei Toten die in die richtige Hilfsangebote vermittelt werden können, damit ihnen auch geholfen wird.

00:15:55: Ganz banal aber auch die materielle Hilfe.

00:16:00: Welche Sozialversicherung übernimmt die Erstversorgung?

00:16:03: Krankenhausaufenthalte welche?

00:16:06: Sozialversicherungen übernmt die psychotherapeutische Seite also die Therapiestunden, die ja bezahlt werden müssen und so weiter.

00:16:16: Dafür sind dann Juristen da, die das helfen können und ich bin sehr dankbar.

00:16:21: Und ich halte um vielleicht noch mal zur Struktur zu erklären, die baden-württembergische Lösung, die da gefunden wurde.

00:16:28: jedes Land hat das unterschädlich geregelt auch je nach Größe wir sind ja ein relativ großes land Die Geschäftsstelle des Opferbeauftragten die unabhängig ist weil wir Ja opfer beauftragter der Landesregierung ist die offizielle Bezeichnung Aber angesiedelt sind mit unseren Räumlichkeiten im Justizministerium und die Geschäftsstelle ist personenidentisch.

00:16:54: Mit dem Opferschutzreferat im Justietsministerium, das also dann die Ministerietätigkeit macht bis hin zu Gesetzesfragen usw.

00:17:04: Und das ist eine ganz geschickte Lösung.

00:17:06: so können wir die Schwerpunkte je nachdem welche Arbeit da es auch auf die Geschäftsstelle verlagern oder wieder auf die präventive Ministerietätigkeit des Opferschutzreferats.

00:17:17: Ja auch hier von mir, also große Zustimmung.

00:17:20: ich glaube da machen wir beide die gleichen Erfahrungen.

00:17:22: das schafft niemand alleine da brauchen wir Teams und ich finde es auch gut dass wir diese Verknüpfung haben dass unsere Geschäftsstellen in den jeweiligen Ministerien verankert sind.

00:17:35: Zum einen haben sie sich schon gut verbündet, deswegen sind wir auch heute hier.

00:17:38: Aber es macht ja auch Sinn die inhaltliche Arbeit und das wäre auch meine Frage.

00:17:43: Also ich habe zum Beispiel ganz viel damit zu tun dass schon Kinder irgendwelche TikTok-Videos sehen und Gewaltvideos seh'n.

00:17:48: Das heißt Ich werde ein schlechter Beauftragter wenn ich sozusagen erst dann Einschreite oder etwas zur Unternehmen versuche Wenn die Radikalisierung geschehen ist oder die Traumatisierung.

00:17:58: Wir versuchen ja auch Strukturen zu verändern Gesetze zu verbessern.

00:18:03: Ist das beim Opferbeauftragten auch gehört zur Tätigkeit dazu?

00:18:08: Zur Tätigkeiten des Opfer beauftragte nur mittelbar.

00:18:12: Unmittelbar gehört es zur Geschäftsstelle, soweit diese tätig wird als Opferschutzreferat.

00:18:17: Die wird eingebunden in sämtliche Fragen des strafrechtlichen Opferschutzes im Vorhinein als Teil der Strafrechtsabteilung und wir sind natürlich nicht ganz unwichtig als wir so ein bisschen die Schnittstelle sind.

00:18:33: zur Politik.

00:18:36: In dem Zusammenhang ist vielleicht auch zu erwähnen, ich habe jetzt zunächst unseren Aufgabenbereich umschrieben bei dem Tätigwerden bei den sogenannten Ereignisfällen.

00:18:45: Große Eregnisfälle wo jeder und jede hofft dass sowas in Baden-Württemberg möglichst nicht vorkommt.

00:18:50: es ist jetzt in den fünf Jahren leider viermal vorgekommen in Badem-Wirtenberg.

00:18:55: aber wir wollen ja auch gut vorbereitet sein auf diese Fälle und deswegen ganz großer Teil unserer Arbeit als Geschäftsstelle jetzt gewesen, der letzten Jahre vor allem am Anfang die Vernetzungstätigkeit mit allen möglichen Kooperationspartnern im Land.

00:19:14: Für den Fall dass so etwas passiert damit wir gewappnet sind.

00:19:20: Wir haben da ein sogenanntes drei K-Prinzip in Krisenköpfe kennen.

00:19:25: das ist ganz anschaulich und dass man weiß, okay jetzt haben wir einen Fall und jetzt muss ich die und die Personen oder Organisationen zusammenrufen um diese Arbeit zu koordinieren.

00:19:36: Das

00:19:36: war von der Psychotherapeutin im Team?

00:19:38: Genau!

00:19:40: Die Sieg glaube ich ganz gut kennen.

00:19:42: aber wer sehr dankbar sind und aber dieses Schlagwort in Krisenköpfe kennen macht es glaube ich anschaulich.

00:19:50: Viele viele Gespräche geführt nicht nur mit anderen Beteiligten Ministerien, insbesondere Innenministerium jetzt als Vertreter der Polizei und der Hilfsorganisationen aber Sozialministerium.

00:20:03: Aber auch mit Organisationen die beteiligt sind.

00:20:08: Mit dem weißen Ring haben wir schon im Jahr zwei Tausend zwanzig ein Kooperationsabkommen abgeschlossen als größte Opferhilfe-Einrichtung einfach deswegen weil der weiße Ring auch flächendeckend überall im Land vertreten ist mit regionalen Büros.

00:20:22: Wir haben mit der Sozialkasse, mit der Unfallkasse Baden-Württemberg darüber auch Kooperationsabkommen geschlossen die dann zuständig sind um einfach jetzt die materielle Erstversorgung im Einzelfall übernehmen zu können wenn ich hier Dutzende Verletzte habe, die ihnen in die Krankenhäuser eingerufen werden damit man sich nicht drum kümmern muss wer bezahlt jetzt.

00:20:47: Die ersten Tage oder so etwas ja also das sind zum Teil ganz verwaltungstechnische Abläufe aber die sind wichtig.

00:20:53: wir haben mit den Gemeindeverbänden gesprochen also Städtetag Landkreistag und Gemeindetag sodass es jede Bürgermeisterin jeder Bürgemeister im land sollte unser Konzept auf dem Tisch haben und weiß dann, wenn bei ihm etwas passiert selbst in einer kleinen Gemeinde an wen er sich wenden kann.

00:21:17: Im Übrigen ständiger Kontakt natürlich in solchen Großfällen mit der Polizei als erster Ansprechpartnerin mit dem Innenministerium.

00:21:25: Wir sehen es ja gerade in der Schweiz zum Beispiel zwischen Schweiz und Italien gibt's gerade Verwerfungen weil das da eben dann manchmal nicht so gut gelaufen ist.

00:21:32: Da wurden Richtungen verschickt beispielsweise und ich glaube wirklich dass es gut wird den Staat sich Ja, nicht nur professionellisiert sondern vielleicht so personalisiert in Krisenköpfe kennen.

00:21:42: Die Kollegin habe ich im wissenschaftlichen Kontext damals schon erlebt und war sehr angetan und ich glaube das stimmt einfach.

00:21:48: In der Krise wollen die Leute nicht eine Institution, sondern die Leute nehmen Menschen wahr.

00:21:54: Und wenn sie zu einer Institution gehören umso besser.

00:21:56: aber das bedingt sich.

00:21:57: es ist eben dann tatsächlich die Frage vom Kopf der Anwesend ist Wäre das okay, diese vier Fälle?

00:22:04: Wenn wir die auf die nochmal zurückblicken.

00:22:08: Vielleicht

00:22:08: noch ein Allgemeinsatz vorher.

00:22:09: wenn etwas passiert dieser schwerwiegenden Art dann werden wir habe ich vorhin bereits gesagt sofort tätig.

00:22:18: aber für alle Betroffenen ist es ganz wichtig.

00:22:21: Wir schalten in der Regel am selben Tag noch eine Notfallnummer ein so genügend nr.

00:22:30: und haben dazu auch eine Vereinbarung getroffen mit einem Institut.

00:22:35: Diese Nummer ist in der Regel vierundzwanzig Stunden erreichbar, in ganz großen Fällen was wir bisher jetzt nicht hatten wäre sie auch vierund zwanzig stunden besetzt und die geben wir über alle Medien bekannt so dass jeder und jede sich an diese Nummer wenden kann und dann sofort sodass wir umgekehrt tätig werden können uns mit den betreffenden Personen in Kontakt treten können, um wen zu helfen.

00:22:58: Das macht Sinn!

00:22:59: Weil das ist natürlich immer die Frage, wer ist alles Betroffene?

00:23:02: Also jetzt beispielsweise Menschen, die es mit angesehen haben aber auch Angehörige oder so... Das kann man ja am Anfang noch gar nicht wissen,

00:23:08: oder?!

00:23:09: Nein und da sind dann auch.

00:23:14: wie können wir auch die Betroffenen bekommen also insbesondere sehr stark betroffenen, ich denke jetzt an Angehörige von getöteten Personen aber auch verletzte Personen und so weiter.

00:23:27: Da bekommen wir in der Regel die Namen und Adressen.

00:23:30: Und sie werden auch immer sofort von uns persönlich angeschrieben mit dem Hilfsangebot.

00:23:36: Aber das nehmen wir, kommen gleich auf den Fall zurück, diese Amokfahrt in Mannheim am ersten März letzten Jahres... Da waren hunderte von Personen.

00:23:48: Es waren die Planken, die Haupteinkaufsstraße von Mannheim kurz nach zwölf Uhr also auch in der Mittagspausenzeit wo viele Leute sich in der Innenstadt aufhalten.

00:23:57: Wir hatten dreihundert betroffene Personen am Schluss die sich an uns gewandt haben.

00:24:01: Die können wir gar nicht ermitteln.

00:24:03: vielleicht Personen die nur mit ansehen mussten wie was Schreckliches da passiert ist.

00:24:08: und um die Dimension klar zu machen bei dem Furchtbaren Anschlag in Magdeburg am Weihnachtsmarkt Ende im Jahr zwanzig waren tausend vierhundert betroffene Personen.

00:24:22: Wo derzeit noch das Schlafprozess läuft, wo ein Mann mit einem gemietetem Geländewagen absichtlich durch den Weihnachtsmark graszt und Menschen getötet hat

00:24:36: Und das ist ja dann auch, ich meine der Nachrichtenzyklus.

00:24:38: Ist da eine kurze Aufregung?

00:24:39: Dann geht es weiter aber die Menschen brauchen ja dann weiter oder gerade erst dann vielleicht auch auch die Hilfe.

00:24:46: Das heißt wir können uns also nicht vorstellen dass passiert etwas und dann hat man drei Tage zu tun sondern das sind dann wirklich sozusagen über Monate und im Baden-Württemberg war's jetzt also viermal.

00:24:56: Sie

00:24:58: hatten vier sogenannte Ereignissell, ich kann sie ganz kurz darstellen wenn Sie interessiert sind.

00:25:02: Das war der erste Fall war im Januar, zwei Tausend Zweiundzwanzig habe es vorhin bereits erwähnt.

00:25:08: Im Dezember kurz vor Weihnachten hat das Kabinett unser Einsatzkonzept gebildet und vier Wochen später ist das Schreckliche passiert ein Student der offensichtlich psychisch gestört war, der im ersten Semester Bio-Wissenschaften studiert hat keinerlei Kontakt hatte.

00:25:26: Er kam aus Berlin, besorgte sich aufgrund eines sehr liberalen... Aus meiner Sicht zu liberalem Waffenrechts in Österreich.

00:25:35: Er war sehr intelligent und hat ein gutes Abitur ein Jahr vorher gemacht.

00:25:40: Zwei langen Waffen in Österreich das geht sehr leicht.

00:25:42: ich will es jetzt nicht darstellen damit nicht auch andere möglicherweise drauf kommen aber er hat das rausbekommen.

00:25:48: Er fuhr montags nach Österreich und kam freitags mit zwei Langwaffen zurück einen Schrotflinte soweit ich weiß und einer sogenannten Pampgann.

00:25:57: Und am Montag fuhr er mit dem Taxi von seiner Wohnung in Mannheim, mit den Waffen in der Tasche drin nach Heidelberg stürmte einen Hörsaal im Gebäude der biowissenschaftlichen Fakultät, stürmt rein und erschoss eine Kommilitonin die Zur falschen Zeit am falschen Ort war nämlich zufällig gegenüber der Eingangstür, in dem er sehenden Kopf schoss und anschließend ging heraus.

00:26:29: Und im daneben liegenden Botanischengarten hat er sich selbst gerichtet.

00:26:36: Er hat noch mehrere Schüsse auf weitere Studierende abgegeben die in dem Hörsaal waren mit Gott sei Dank körperlichen erleichten Verletzungen Streifschüsse Und er hat noch gezielt auf den Dekan der bio- wissenschaftlichen Fakultät, da aufgrund des Lärms die Treppe runter gerannt kam.

00:26:52: Geschossen hatte ihn Gott sei Dank verfehlt und die Gugel ging in ein schwarzes Brett das an der Wand hängen.

00:26:59: Das war der Tatablauf.

00:27:02: wenn Sie sehen dass da eine junge Frau, vierundzwanzig Jahre alt sterben muss weil sie wirklich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort ist Der Täter in seiner psychischen, ich sag's jetzt als Laia aber offenbar psychischen Verwirrung einen Hass auf die Menschheit entwickelt und das war der einzige Grund.

00:27:21: Er hat noch kurz vorher eine Nachricht abgegeben.

00:27:25: Ich werde sie alle bestrafen.

00:27:26: Das war das Einzige was man zur Motivlage wusste Und deswegen muss eine junge Frau sterben.

00:27:34: Es waren knapp vierzig Studierende im Hörsaal und die Dozentin natürlich genauso traumatisiert waren von dem Ereignis.

00:27:46: Das war der erste Fall zum Gedenken und das ist jetzt gerade vor einer Woche passiert, heute vor einer woche hat die UNST Heidelberg dankenswerter Weise einen Preis ausgelobt einen Studierendenpreis der genannt ist nach der ermordeten Studentin Marie-Louise Jungpreis, der jährlich und für zwanzig Jahre ist dieser Preisverleihung gesichert auch finanziell an einer herausragenden Absolventin der Bioswissenschaften des Masterstudiengangs gegeben wird.

00:28:17: Also eine junge Frau die aufgrund ihrer Leistungen eine vielversprechende wissenschaftliche Karriere vor sich hat.

00:28:25: Und da war jetzt gerade zum vierten Mal heute vor einer Woche die Preißverleigung zu der die Familie der Getöteten immer kommt Und ich finde das immer sehr schön.

00:28:35: Ich war bisher auch immer dort, dass die Familie dadurch sieht unsere Tochter lebt ein bisschen in dieser Preisverleihung weiter.

00:28:46: Das war der erste Fall...

00:28:48: Man lässt dem sinnlosen Hass und der Zerstörung nicht das letzte Wort sondern...

00:28:53: Nein!

00:28:54: Genau.

00:28:54: ...und erhält auch den Namen der

00:28:56: Gäste.

00:28:57: Ja.

00:28:58: Und es ist gleichzeitig verbunden mit der Idee Es ist eine andere junge Frau da die nicht das schwere Schicksal der Marie-Louise Jung tragen musste in den jungen Jahren zu sterben aufgrund einer Gewalttat, sondern die eine Perspektive in die Zukunft hat.

00:29:12: Und das ist auch für die Familie der Getöteten glaube ich ein gutes Zeichen dass das eingerichtet werden konnte und Das ist eine schöne Seite der Gedenken.

00:29:27: Die Angehörigen von anderen Gewalttaten bestimmen noch immer mit über die Art des Gedenkens Weil wir wollen da natürlich in Asterlinien die betroffenen Institutionen, in dem Fall war es die UNST Heidelberg.

00:29:40: Aber jetzt auch in Mannheim und so weiter gibt es entsprechende.

00:29:46: Lassen Sie mich weitergehen?

00:29:49: Wir hatten also im Prinzip jedes Jahr etwas teutäu-teutäus bis ja im Jahre XXV ist Gott sei Dank noch nichts dergleichen passiert.

00:30:01: Entschuldigung, ich habe mich versprochen Ende.

00:30:03: Wir schauen dann das furchtbare Verbrechen in Offenburg.

00:30:08: In einer Förderschule hat ein Fünfzehnjähriger sich der Waffe die seine Eltern illegal besessen haben.

00:30:16: Die Eltern stehen derzeit wegen fahrlässiger Tötung unter anderem vor dem Landgericht Ofenburg.

00:30:22: Die Verhandlung findet gerade statt aber dass die Waffe illegal war der Vater des Täters zugestanden, wie er an die Waffe rankam muss das Landgericht ausbekommen hat sich dieser Waffe bemächtigt und ist in seine Schule gegangen.

00:30:41: Hat die Tür zum Klassenzimmer aufgerissen und hat einen fünfzehnjährigen Mitschüler zweimal in den Kopf geschossen hatte noch viel mehr Munition dabei und ist dann raus gerannt Ein selbst gebasteltem Molotow-Cocktail, der zum Glück nicht losgegangen ist.

00:31:02: Er hat ihn nicht anzünden können in Richtung anderer Person geworfen und konnte dann von einem zufällig in der Schule anwesenden Vater eines Mitschülers, der ein Elterngespräch hatte überwältigt und fest gehalten werden bis die Polizei nach wenigen Minuten kamen.

00:31:20: Gleichwohl auch da ist ein fünftsinniger junger Mann tot.

00:31:27: Wir haben immer noch ständigen Kontakt zur Mutter des Getöteten.

00:31:32: Auch da hat ein Gedenken stattgefunden in ganz anderem Rahmen, jetzt in der Schule wurde auf Wunsch der Familie ein Baum gepflanzt so dass man auch noch in einigen Jahrzehnten sehen kann.

00:31:46: hier ist ein Mitschüler völlig unsinnig gestorben.

00:31:51: Der Täter wurde von einer Jugendkammer des Landgerichts Offenbrück dann vor etwa einem Jahr zu einer langjährigen Freiheitsstrafe, Jugendstrafe verurteilt.

00:32:01: Ich denke wir sehen hier schon das Waffenbesitz einfach

00:32:05: ja.

00:32:06: also eine zuweite Verbreitung von Waffen die Ereignisfälle erhöhen kann.

00:32:13: Diese

00:32:13: Waffe aber wir sehen sie in den Vereinigten Staaten wo es mehr Schlußwaffen gibt als Einwohner.

00:32:22: Wir haben es bei allen schweren Verbrechen Immer, ob es legal oder illegal in dem Fall war die Waffe illegal importiert worden.

00:32:30: Aber immer mit einer Nähe zu Waffen zu tun.

00:32:32: wenn wir an den furchtbaren Fall der Ausgangspunkt dieser Schulen-Massaker war Winnen denn?

00:32:40: Der leichte Zugang des Täters zu den Waffen überall haben wir so und jetzt sage ich es aus meiner Erinnerung überzeugen, als früher Staatsanwalt auch das Waffenrecht kann gar nicht streng genug sein.

00:32:57: Unser Heidelberger Täter habe ich vorhin gesagt, kaum aufgrund einer relativ laxen Bestimmung des österreichischen Waffenrechts hat die Möglichkeit am Montag nach Wien zu fahren und Freitags mit zwei langen Waffen zurückzukommen.

00:33:12: Fällig legal in Österreicher Baben!

00:33:18: Das sind die Dinge, dann schon Sorgen machen.

00:33:21: Und ich meine, ich hab's ja auch Platzarbeit erlebt immer bei solchen furchtbaren Delikten Bestand irgendein Bezug und einen Nahezugang zu Waffen.

00:33:33: Ich muss sie gar nicht illegal besorgen in irgendeinen düsteren Milieu einer Großstadt.

00:33:39: Die hatten die Waffe, weder bei sich oder in der unmittelbaren familiären- oder näherne Umgebung.

00:33:45: Das erhöhte Gefahr, das stimmt schon.

00:33:48: Wir hatten jetzt Mannheim

00:33:50: Mannheim, ich sage der erste Fall.

00:33:52: Nein, wir hatten Heidelberg und Offenburg.

00:33:56: Der dritte Fall war dann Ende Mai, den in der Öffentlichkeit weit bekannt wurde.

00:34:06: Das war der islamistisch bedingte Anschlag am Marktplatz in Mannheim bei dem der Polizistrufen Lauer versucht hat, den Täter zu überwältigen von ermordet wurde.

00:34:23: Der Täter ist verurteilt worden, die Familie ist tief getroffen.

00:34:28: hier ist der besondere Fall gewesen.

00:34:30: es war der erste Fall in Deutschland bei dem ein Polizist aufgrund eines islamistisch motivierten Attentäter im Dienst ums Leben kam letztlich stellvertretend für uns alle warla uns eingetreten ist für die Rechte die die Gesellschaft repräsentieren.

00:34:48: Es war eine Demonstration am Heidelberger Marktplatz einer Institution eines Vereins, der nicht verboten ist aber nicht unbedingt inmitten unserer demokratischen Verfassung besteht.

00:35:08: Der demonstrierte.

00:35:09: gleichwohl hat dieser Polizist die Meinungsfreiheit auch dieses Vereins geschützt und musste dafür sein lieben lassen.

00:35:16: Manheim ist ja auch der Marktplatz direkt bei der Synagoge.

00:35:18: Ich bin oft, manheim ist leider ein bisschen am Brennpunkt auch in meiner Tätigkeit und auch weil ich natürlich sehr eng mit der Polizei arbeite und auch auf Schutz bekomme, bin ich damals dann auch hingegangen habe dort eine Blume abgelegt.

00:35:32: das war schon auch erschütternd zu sehen dass genau das also mein junger Mann steht eigentlich für die Werte unserer Gesellschaft ein, die ja genau die Leute verachten.

00:35:44: Vielfalt, Meinungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit und so weiter.

00:35:48: Das ist auch nicht immer angenehm.

00:35:50: Aber ich denke auch dass das sozusagen einfach gezeigt hat, dass wir alle verlieren wenn die Freiheitsrechte angegriffen werden.

00:35:59: Und das hat es glaube ich nochmal sehr sichtbar gemacht weil Ein junger Polizist, der eigentlich selbst eine sehr offene und zugewandte Person war musste einen Stand beschützen in einem Konflikt mit dem er selber nicht zu tun hatte und sein Leben lassen im Dienst für unser Gemeinwesen.

00:36:18: Das ist das Erschüttert!

00:36:20: Das ist übrigens bei allen Ereignisfällen die wir betrachtet haben schon der Fall.

00:36:29: Es unterscheidet ja eines solchen, eine Terroranschlage oder einer Amoktat und unterscheide sich ja von einem gewöhnlichen... soweit man den Ausdruck verwenden auf Tötungsdelikt dadurch, dass Täter und Opfer in keinerlei Beziehung zueinander stehen.

00:36:45: Sondern das die Opfer schon ein bisschen stellvertretend für die gesamte Gesellschaft betroffen werden bis hin dazu, dass sie ihr Leben verlieren.

00:36:53: Gerade bei Terroropfern ist es offensichtlich aber auch bei solchen Amokläufen Und deswegen eine vielleicht auch besondere Verpflichtungen der Gesellschaft jetzt durch unsere Tätigkeit als Opferbeauftragte besteht sich um diese Person zu kümmern, weil sie schon ein bisschen repräsentativ oder stellvertretend für uns alle hier zum Opfer geworden sind.

00:37:13: Ja völlig

00:37:14: bei Ihnen!

00:37:14: Bei uns sagt man ja so Rabbi John Sacks hat es gesagt Antisemitismus beginnt immer bei Juden endet nie bei ihnen.

00:37:23: wir hatten ja zb den Fall Angriff auf die Synagoge in Halle.

00:37:27: Der Attentäter kommt nicht durch die Tür und dann ermordet er einfach eine Frau, eine Passantin oder einen Mann im Dönerladen.

00:37:34: Das heißt sozusagen sich klar zu machen Gewalt kann jeden betreffen und man darf sich auch nicht gegeneinander ausspielen lassen sondern entweder wir stehen gemeinsam ein für ne friedliche freiheitliche rechtsstaatliche Gesellschaft in der Menschenwürde und Sicherheit für alle gelten.

00:37:50: Und dann müssen wir eben auch erkennen Das bedeutet, wenn eine andere Person angegriffen wird, dann betrifft mich das auch.

00:37:55: Dann kann ich nicht sagen ... Ich glaube, dass es tatsächlich so dieser Drang zur Externalisierung, ja?

00:38:01: Wenn wir uns raushalten passiert schon nichts, in solche Täter zeigen ist, kann jemand die junge Frau, die einfach studiert hat oder einen Mitschüler oder eben auch den Diensthabenden Polizisten treffen.

00:38:12: Das waren jetzt drei und dann noch

00:38:14: drei.

00:38:14: Vielleicht zum Mannheimer Fall mit dem ermordeten Polizistin.

00:38:17: noch eine Besonderheit Hier war auch der Bundesopferbeauftragte tätig und zwar federführend.

00:38:24: Es ist immer dann so, Mannheim war ja eine staatsgefährdende Gewalttat.

00:38:30: wenn der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernimmt.

00:38:34: Übernimmt auch der Bundes-Opferbeaftragte grundsätzlich die Tätigkeit der Opferbetreuung allerdings immer natürlich weil wir viel näher dran sind an Manheim als jetzt der Bundesoptverbeauftragt in Berlin Zusammenarbeit mit den jeweiligen Landesopferbeauftragten.

00:38:50: Funktioniert das?

00:38:51: Oder können wir uns das vorstellen wie in Amerika, wenn FBI kommt und dann werden die...

00:38:55: Nein nein ich glaube das funktioniert sehr gut.

00:38:58: vielleicht auch.

00:38:59: Wir haben zweimal im Jahr treffen sich die Landesopfer beauftragte und der Bundesopfer Beauftragter zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

00:39:05: da werden solche Dinge auch besprochen damit die Kooperation weiter verbessert wird.

00:39:10: völlig problemlos also.

00:39:11: wir kennen Auch da kennen wir die Köpfe in der Krise und wir telefonieren sofort miteinander.

00:39:18: Und wir organisieren, weil wir halt näher dran sind an der Baden-Württembergischen Polizei oder auch am Tatort selbst.

00:39:24: Wir organisieren das dann vor Ort... Das

00:39:27: ist dann auch ähnlich für uns!

00:39:28: Wir haben die Bund-Länder-Konferenz der Antisemitismusbeauftragten also einen im Bund oder eine und dann natürlich in den Ländern.

00:39:36: Ist das dann also bei den Opferbeauftragten ähnlich?

00:39:38: Es gibt quasi

00:39:40: ein Netzwerk.

00:39:42: Das geht auch dahin, wir hatten in Mannheim auch betroffene Personen die aus Hessen oder Rheinland-Pfalz kamen oder auch aus dem Ausland oder umgekehrt.

00:39:51: bei dem Messer Amoklauf in Würzburg gab es auch Betroffende Personen aus Baden-Württemberg.

00:39:58: Die haben wir dann übernommen mit dem Zusammenarbeit mit der Bayerischen Kollegin.

00:40:04: Also das war überhaupt kein Problem und so soll es auch sein, also deswegen tauschen wir uns auch da regelmäßig auf Bundesebene mit allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Ländern aus.

00:40:18: jetzt im Mai wieder dann treffen wir uns wieder in der Regel zweimal ein Jahr.

00:40:23: Nur zu bemerken, also wenn da wobei zunächst immer mal der Landesopferbeauftragter tätig wird in solchen Fällen.

00:40:31: Weil es immer einige Tage dauert bis der Generalbundesanwalt entschieden hat weil ja zunächst abgeklärt werden muss ist es eine Tat mit einem staatsgefährdenden Hintergrund in dem Fall Terroraktie?

00:40:44: Ich meine, da schon jetzt bei diesen drei Fällen, glaube ich wird allen klar, was dafür eine Menge Arbeit mit verbunden ist und dass sie auch ein Team brauchen.

00:40:51: Ist das zu schaffen im Ruhestand sozusagen als einen Nebenamt Ehrenamt oder wird es in Zukunft hauptamtliche Opferbeauftragte in den größeren Bundesländern brauchen?

00:41:03: Also ich denke, die baden-württembergische Lösung Gut ist.

00:41:07: Ich habe das Amt gerne übernommen, ich mache es ehrenamtlich.

00:41:09: Es beschäftigt mich schon ein oder zwei Tage in der Woche sicher.

00:41:16: Aber es ist gut, wenn ich ein hauptamtliches Team zur Seite habe und ständig mit den Kolleginnen und Kollegen im Austausch sein kann.

00:41:24: Der Leiter der Geschäftsstelle, das darf ich mal sagen, ist hier anwesend Ministeralrat Rolzner.

00:41:30: Und so wie wir uns auf allen Ebenen da austauschen jederzeit online oder per Telefon einmal in der Woche bin ich immer in Stuttgart um mit den Colleginnen und Kollegen das aktuelle zu besprechen dann geht das gut.

00:41:46: Es gibt andere Länder, die haben es anders auch nach einem Fall zum Beispiel als mit Abstand ja größtes Bundesland von der Einwohnerzahl hier hat ein hauptamtlicher Opferbeauftragte, die jetzt gerade gewechselt hat, die dann aber wahrscheinlich auch umfassend tätig ist.

00:42:03: Kleine Länder ich denke z.B.

00:42:04: an Bremen da besteht... Hat der Opfer- beauftragten kein Team?

00:42:09: Ist halt ein kleines Land!

00:42:11: Der würde wenn es dort was passieren würde, wahrscheinlich dann von der Verwaltung intern unterstützt werden.

00:42:18: Bei uns ist halt Ihnen das sogenannte Akutphase, dass in die ersten Wochen nach so einem Ereignis ist schon genügend zu tun und wir bekommen dann auch Unterstützung.

00:42:26: also das geht dann schon.

00:42:30: Genau!

00:42:32: Wir haben noch einen Fall.

00:42:33: ich kann schon mal sagen, dass ich sehr froh bin, dass Sie dieses Amt ausführen weil man merkt mit wie viel Herzblut sie und ihr Team da eingehen.

00:42:43: Und dass es auch so eine Arbeit ist zwischen juristisch, ich sag mal herzlich also mitmenschlich.

00:42:51: Ja aber der vierte Ereignisfall für unsere Hörerinnen und Hörersicherheit.

00:42:56: Der vierte Vereignis Fall ist jetzt etwas über ein Jahr hier im März letzten Jahres.

00:43:02: das ist der der vielen wahrscheinlich noch sehr gut erinnerlicht sein wird.

00:43:06: Ein Mann aus Lüttigshafen steigt in sein Auto.

00:43:12: Nach seiner Angaben in der Verhandlung wollte er ursprünglich, ich glaube nach Mainz fahren und dann fällt ihm einer fährt nach Mannheim.

00:43:20: dort kommt er auf die Idee biegt ihn die Planken ein.

00:43:22: das ist die Haupteinkraftstraße von Mannheim beschleunigt seinen Kleinwagen fährt noch etwa zweihundert Metern zum ersten mal auf eine Straßenbahn halte stelle zu verletzt dort einen Zwei oder dreifünfzigjährigen Mann tödlich rast weiter, beschleunigt dann zwischenzeitlich auf bis zu neunzig Stunden Kilometern und fährt am Paradeplatz.

00:43:49: Das ist der zweite Hauptplatz nicht weit weg von dem Marktplatz wo neun Monate vorher das andere schreckliche geschehen war.

00:43:56: eine über achtzigjährige Frau absichtlich um die Frau stirbt auch sofort an der Unfallstelle.

00:44:04: Dann rast er weiter.

00:44:05: Mit geringerer Geschwindigkeit fährt noch mal eine junge Frau mit einem Kinderwagen an, sowohl Mutter als Kind sind schwer verletzt gewesen.

00:44:13: Rast weiter und wird dann im Pferd in Richtung des Mannheimer Rheinhafens gerät dort in einer Sackgasse und ein mutiger Taxifahrer der ihm gefolgt ist dem gelingt es mit seinem Taxi diese Einbahnstraße so zu blockieren dass er mit dem Auto nicht mehr rauskommt flieht dann zu Fuß weiter und wird wenige Minuten später von der Polizei versteckt unter einem Hafenkran gefunden und festgenommen.

00:44:41: Das ist dieses Ereignis zwei Tote, mehrere zum Teil Schwerverletzte und wie ich es vorhin schon gesagt habe dreihundert betroffene Personen entweder körperlich oder seelisch betroffen.

00:44:54: das war vom Umfang her das für uns größte.

00:45:02: Und da habe ich gemerkt, wir haben dann alle Personen von denen wir wussten angeschrieben Hilfsangebote gemacht.

00:45:08: Viele haben sich an uns gewandt.

00:45:11: Dann haben wir aber weiter nochmal eine Informationsveranstaltung gemacht – muss sagen mit einer großartigen Unterstützung von Zeiten der Stadt Mannheim und insbesondere auch des Oberbürgermeisters persönlich.

00:45:23: der zum zweiten Mal betroffen war.

00:45:25: Ich habe zu Mannheim eine besondere Beziehung, denn die letzten sechs und ein halben Jahre meines Berufslebens habe ich in Mannheim verbracht als Leiter der Staatsanwaltschaft.

00:45:33: Insofern kannte ich die Verhältnisse in Manheim, die Sie schon angesprochen haben auch ein bisschen.

00:45:37: manheim hat da Probleme wahrscheinlich wie keine andere Stadt in Baden-Württemberg dass die großartige Unterstützung das die Stadt Mannheim uns den großen Radzahl zur Verfügung gestellt hat.

00:45:52: Der Oberbürgermeister selbst kamen und wir nochmal einen Informationsabend mit betroffenen Personen gemacht haben, wo zwar nicht sehr viele kamen aber viele die vorher sich nicht getraut hatten sich an uns zu wenden und wo wir dann noch mal einige Personen angedroffen haben dem wir wirklich helfen konnten sowohl mit psychotherapeutischer Seite aber auch finanziell.

00:46:13: Herr Schwarz das war ein großartiges Gespräch in echter Dialog.

00:46:17: Meine Kollegin, die heute da ist, ist auch Mannheimerin mit Mannheim-Ing verbunden.

00:46:24: Und ich glaube den Hörerinnen und Hören ist eben bewusst geworden dass so diese abstrakten Themen Kriminalität Terrorismus Antisemitismus am Ende des Tages immer ganz konkret werden.

00:46:34: es geht um echte Menschen Es geht um Städte Es geht Um Lebenszusammenhänge Universitäten Markplätze.

00:46:43: Ich glaube wirklich wenn man dann auch da ist und wenn man für Menschen da ist.

00:46:49: Und ihnen auch die Möglichkeit gibt, zu Wortzukommen das kann manchmal dauern, dass die Erfahrungen machen wir ja auch.

00:46:56: aber schon.

00:46:57: die Tatsache, dass es jemanden gibt der beauftragt ist zu helfen und wo auch Profis haupt berufliche Profis an der Seite stehen macht glaube ich einen großen Unterschied.

00:47:08: Ich bin sehr froh sie als Kollegen zu haben.

00:47:12: Das amt auch unglaublich wichtig.

00:47:15: Ich finde es auch interessant, wie sich sozusagen diese Beauftragungen weiterentwickeln.

00:47:19: Und ja ich danke Ihnen auch einfach dass Sie sich die Zeit genommen haben aus dem badischen nach Sturgart gekommen sind zum Podcast und mein Eindruck war sie haben sich wohl gefühlt.

00:47:32: Zum einen nochmal herzlichen Dank für der Einladung.

00:47:33: zum zweiten wegen Ihrer Bemerkung wir sind das Land Baden-Württemberg.

00:47:37: Ich bin ein ganz überzeugter Südweststaatler und deswegen habe auch in den Neunzigerjahren schon sechs Jahre meines Berufslebens hier im Stuttgart verbracht.

00:47:46: Also ich fahre gerne hierher, das gibt eine Abwechslung!

00:47:51: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:47:52: vielleicht noch mal als Resümee bitte scheuen Sie sich nicht – auch wenn sie sonst in irgendeiner Form von einer Straftat betroffen sind.

00:48:00: wir betreuen auch Einzelfälle die wirklich problematisch sind.

00:48:04: und dazu vielleicht auch als letzte Bemerkung noch, wo ich da Politik wirklich sehr dankbar bin.

00:48:12: Der Landtag hat auf Initiative der bisherigen Regierung im letzten Jahr bei den Staatsanwaltschaften des Landes siebzehn regionale Opferschutzbeauftragte eingerichtet, die vor allem dafür tätig sind wenn Verort-Probleme besteht.

00:48:30: Die Arbeit zu machen, die wir für die großen Fälle hier von Stuttgart aus organisieren können Das Angebot gibt es.

00:48:36: das Land ist bemüht den Opfern von Straftaten selbst nur rüber ich sehr froh bin.

00:48:42: Vielen Dank aber auch ihnen fürs Gespräch

00:48:44: Sehr gerne.

00:48:45: TheLandHilft hält zusammen und die Hörerinnen und Hörern auch außerhalb vom Baden-Württemberg sehen.

00:48:50: Auch Badener und Württemberger kommen super miteinander aus.

00:48:53: Es gibt also Hoffnung.

00:48:55: In diesem Sinne alles Gute.

00:48:57: Herzlichen Dank!

00:49:01: Haben Sie Fragen, Anregungen oder Ideen für weitere Themen?

00:49:05: Dann schreiben sie uns gerne.

00:49:07: Die Kontaktdaten finden Sie in den Show-Notes.

00:49:09: Bis zum nächsten Mal.

Über diesen Podcast

Was ist das Problem mit Verschwörungsglauben? Warum richtet sich Verschwörungshass so häufig gegen das Judentum? Was hat es mit den Illuminaten, Identitären und Reptiloiden auf sich? Welcher Zusammenhang besteht mit dem Antisemitismus? Diesen und vielen Fragen mehr widmet sich "Verschwörungsfragen", der Podcast des Beauftragten gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume.

von und mit Dr. Michael Blume

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