Verschwörungsfragen

Verschwörungsfragen

Ep. 48 | Im Dialog mit Jenny Havemann

Ep. 48 | Im Dialog mit Jenny Havemann

Was bedeutet jüdisches Leben heute? Dr. Michael Blume spricht hierüber mit Jenny Havemann, einer jüdischen Unternehmerin, die Religion und Modernität miteinander verbindet und es schafft, Brücken zwischen Alt und Neu, Israeli und Deutschen sowie Innovation und Tradition zu bauen. Wie sie sich außerdem für den Kampf gegen Antisemitismus und für demokratische Werte einsetzt, erzählt sie in dieser Folge von Verschwörungsfragen.

Ep. 46 | Boostern und Erwählung - Über das Impfen im Judentum

Nach der mutigen Aktion "Booschter ond B´such" der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, bei der sich Jüdinnen und Nichtjuden impfen lassen und danach die Synagoge besichtigen konnten, erreichten den Beauftragten gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume, viele Zuschriften. In dieser Folge geht Herr Blume auf Fragen wie warum es Jüdinnen und Juden trotz früherer Angriffe so mit dem Impfen haben oder warum sich die jüdische Gemeinde "israelitische" Religionsgemeinschaft nenne.

Ep. 45 | Im Dialog mit dem Landesamt für Verfassungsschutz BW

Was genau macht eigentlich das Landesamt für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg? Was unterscheidet es von der Polizei? Wie weit reichen die Befugnisse und wo liegen die Grenzen? Und was kann das Landesamt in der Bekämpfung von Antisemitismus und Verschwörungsmythen leisten? In einem für diesen Podcast ersten Gesprächsformat stellt Dr. Michael Blume diese und viele Fragen mehr Corinna Lehmann, Dr. Benno Köpfer und Martin Horbach.

Ep. 43 | Antisemiten gegen das Alphabet - Wie die deutsche Buchstabiertafel entnazifiziert wird

Heute veröffentlicht das Deutsche Institut für Normung (DIN) einen neuen Vorschlag für die Buchstabiertafel. Damit wird ein historisches Unrecht symbolisch wieder gut gemacht, das bis in die NS-Zeit zurückreicht. Denn schon im April 1933 ließen die Nationalsozialisten alle deutsch-jüdischen Vornamen aus der offiziellen Buchstabiertafel streichen. In dieser Folge geht Dr. Michael Blume auf die Hintergründe dieses Vorschlages ein.

Ep. 42 | Die Jerusalem-Apokalypsen: Wenn Historizismus Leiden schafft

Mehrfach wurde Herr Blume gebeten, sich in seiner Eigenschaft als Beauftragter gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg zum wieder aufgeflammten Nahost-Konflikt zu äußern. Diesem Wunsch kommt der Beauftragte mit dieser etwas längeren Folge nach.
Herr Blume geht dabei darauf ein, welche Rolle der Historizismus spielt und erklärt, was wir alle bedenken sollten, wenn wir die Komplexität dieses Konflikts zu erfassen versuchen.

Ep. 41 | Von NS-Gleichsetzungen und Vergleichen: Sophie Scholl und Roland Baader

Wie kommen Menschen dazu, sich wegen erfahrener Einschränkungen durch Hygiene-Maßnahmen zur Eindämmung einer weltweiten Pandemie mit Widerstandskämpferinnen wie Sophie Scholl zu vergleichen? In dieser Folge geht Dr. Michael Blume auf die Hintergründe solcher Gleichsetzungen ein und zeigt, dass derartige Vergleiche nicht erst mit der Covid19-Pandemie aufgekommen sind.

Ep. 40 | In "die dunkle Seit des Herzens" schauen. Intellektuelle und emotionale Bildung gegen Antisemitismus

Im September 2020 ist das Buch "Nie wegsehen. Vom Mut, menschlich zu bleiben" im Dietz-Verlag erschienen, herausgegeben von Harald Roth. Der Beauftragte beteiligte sich mit dem Beitrag "In die dunkle Seit des Herzens schauen. Intellektuelle und emotionale Bildung gegen Antisemitismus" an dieser Publikation.
Herr Blume hat den Beitrag für den Podcast des Dietz-Verlags "Dietz&Das" aufgenommen. Neben den anderen Beiträgen wird er dort in den kommenden Wochen erscheinen. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags können wir den Beitrag jedoch bereits jetzt in unserem Podcast veröffentlichen.
Thema des Beitrags: Herr Blume beschreibt, wie er zum Beauftragten gegen Antisemitismus der Landesregierung ernannt wurde, warum es das Amt eigentlich braucht und warum er dennoch hofft, der letzte Beauftragte gegen Antisemitismus zu sein.

Ep. 39 | Der christlich-jüdische Dialog: Zur Woche der Brüderlichkeit 2021 in Stuttgart und Freiburg

Am 7. März ist der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit mit der "Woche der Brüderlichkeit" in Stuttgart zu Gast. Der Beauftragte wird an der Eröffnungsveranstaltung in der Liederhalle gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Kretschmann teilnehmen. In dieser Folge geht der Beauftragte auf die Geschichte, die Chancen und die Zukunft des christlich-jüdischen Dialoges ein und erläutert, welche zentrale Rolle Franz Böhm dabei gespielt hat.